Studiengang Innenarchitektur
Die konzeptionelle Entwicklung und die Präsentation vor allem auch innovativer Ideen prägen die inhaltliche Arbeit. Dabei spielt eine realitätsnahe Darstellung (Skizzieren, digitale Techniken) eine wichtige Rolle. Neue Entwicklungen am Arbeitsmarkt werden in die Lehre einbezogen. Traditionelle und typische Arbeitsfelder sind: Raumgestaltung für Bildung, Kultur und Gesundheit / Bauen im Bestand / Shopdesign / Hotel, Gastronomie / Messe, Ausstellung und Event.

Was werde ich lernen?
Zu Beginn ist es wesentlich, die räumliche Wirkung von Farbe, Licht und Material, von
Geruch und Klang zu studieren. Die konzeptionelle Entwicklung und die Präsentation
innovativer Ideen prägen die inhaltliche Arbeit. Dabei spielt die realitätsnahe Darstellung
(Skizzieren, digitale Techniken) eine wichtige Rolle. Neue Entwicklungen am Arbeitsmarkt
werden in die Lehre einbezogen.
Im Zentrum der Ausbildung steht das projektorientierte Entwerfen. Zu einem Entwurf gehört
neben der Ausarbeitung der technischen Umsetzbarkeit (Konstruktion, Haustechnik,
Energiekonzept) als weiterer Schwerpunkt die Darstellung und Präsentation der Arbeit.
Wie werde ich lernen?
In den ersten beiden Semestern absolvieren alle Studierenden eine studiengangsübergreifende
Grundausbildung – die sogenannte »Übergreifende Lehre«. Professoren lehren
Gestaltungsgrundlagen im Design, digitales Arbeiten sowie künstlerische Grundlagen
wie Zeichnen, Maltechniken und plastisches Arbeiten. Seminare zu den Themen Medien,
Kommunikation und Ästhetik sowie zur Design- und Kunstgeschichte runden die übergreifende
Ausbildung ab.
Die Studierenden lernen in den ersten vier Semestern im Semesterverband. Schwerpunkt
ist die Entwurfslehre im Atelier. In der Regel bearbeiten die angehenden Innenarchitekten
Entwurfskonzepte an real existierenden Objekten und Problemstellungen
zusammen mit den jeweiligen Projektpartnern. Damit gibt ermöglicht FHH den Studierenden
ein möglichst großes praxis- und realitätsnahes Lernen, ohne Spielräume zu kreativen
und innovativen Lösungen einzuschränken. In jedem Semester bietet der Studiengang
verschiedene Exkursionen zu nationalen und internationalen Zielen an, um die
Wirkung von Innenarchitektur live erleben und diskutieren zu können.
Wie werde ich dabei unterstützt?
Das Design Centers verfügt über Studios, Werkstätten und Labore, die den Studierenden
für ihre praktische Arbeit zur Verfügung stehen. So finden die angehenden Innenarchitekten
eine sehr gut ausgestatte Holz- und Metall-/Modellbauwerkstatt vor. Spritz- und
Lackierräume gehören dazu. Eine textile Experimentierwerkstatt mit Siebdruck, Webstuhl
und Stickautomat erlaubt es, Erfahrungen mit ungewöhnlichen Materialien, Farben und
Formen zu sammeln. Die Materialbibliothek informiert über neue Entwicklungen und
verfügt über eine umfangreiche Datenbank – hier können Studierende Materialeigenschaften
recherchieren und sich beraten lassen. In den Computerlaboren sind Mac-Rechner
und PCs zum Teil mit spezieller Software für Innenarchitekten ausgestattet. Auch
Fotostudios und ein Fernsehstudio steht den Bachelor-Anwärtern zur Verfügung.
Kann ich im Ausland studieren?
Praktika im Ausland und Studiensemester in internationalen Metropolen – für unsere Studierenden
ist die Welt zum Greifen nah. Projekte und Exkursionen führen rund um den
Globus. Professoren und Studierende kommen aus Europa und der ganzen Welt ins Design
Center, um zu lehren, zu lernen und zu arbeiten. Um gemeinsam kreativ zu sein und
Neues zu schaffen. Auslandsaufenthalte ermöglichen, andere Lebensweisen kennen zu
lernen und das eigene Land aus einer neuen Perspektive zu sehen. Mindestens ein Semester
können die Studierenden an einer der ausländischen Partnerhochschulen verbringen.
Wie sammle ich Berufserfahrung?
Fachhochschulen sollen die Studierenden auf den Arbeitsmarkt vorbereiten. Die Lehrenden
im Design Center füllen diesen Gedanken mit Leben. Auch Lehrbeauftragte aus
dem Berufsfeld der Studiengänge bringen Praxisbezug. Die Studierenden wenden die
erlernten theoretischen Grundlagen in zahlreichen Projekten ganz konkret an. Ein Praxissemester
zwischen dem fünften und siebten Semester bereitet die Studierenden auf den
beruflichen Alltag vor. Dieses Praxissemester ist studiengebührenfrei. In dieser Zeit sammeln
die künftigen Innenarchitekten bei einem Praxispartner erste Berufserfahrungen.
Die Bachelor-Arbeit verfolgt vor allem das Ziel der individuellen Profilbildung. Sie trainiert
selbstständig mit Behörden, Firmenbesitzern und Investoren in Kontakt zu treten.
Wo kann ich später arbeiten?
Das praxisbezogene und interdisziplinäre achtsemestrige Studium in Hannover eröffnethervorragende Berufschancen in dem breiten Arbeitsfeld, mit dem die Innenarchitektur verflochten ist. Unsere Studierenden haben zurzeit kaum Schwierigkeiten, eine Anstellung zu finden. Die Arbeitsmöglichkeiten reichen von kleineren und größeren Architektur- und
Innenarchitekturbüros bis zu Designagenturen, die sich mit Ausstellungs-, Licht-, Filmund
Eventgestaltung beschäftigen. Es ist aber auch üblich, sich direkt nach dem Studium
oder zu einem späteren Zeitpunkt alleine oder im Team mit einem eigenen Designbüro
selbstständig zu machen. Auch darauf sind unsere Bachelor-Absolventen vorbereitet.

Mappenberatung Innenarchitektur
Am letzten Dienstag des Monats um 14.00h gibt es eine zentrale, studiengangsübergreifende Studien- und Mappenberatung. Lehrende und Studierende geben hier Antworten auf allgemeine Fragen zu den Studiengängen und Tipps zur Mappe und der Aufnahmeprüfung.
Im Sommersemester 2012 sind dies folgende Termine: 27.03., 24.04., 26.06.
Darüber hinaus findet dienstags um 14.00h eine Studien- und Mappenberatung im Studiengang Innenarchitektur statt (im Sommersemester vom 01.März bis 10.Juli,im Wintersemester vom 20.September bis 31.Januar). Die wöchentliche Studien- und Mappenberatung ist für Sie ist die Möglichkeit, von den Professoren ein direktes Feedback zu Ihrer Mappe zu bekommen. Auch der Austausch mit anderen Bewerbern kann für Sie sehr interessant sein. Bitte bringen Sie unbedingt eigene Arbeiten mit. Dies können einfach erste Skizzen und einzelne Blätter sein. Nur Mut!
Am 5.6.2012 findet keine Mappenberatung statt!
Es empfiehlt sich, zu mehreren Beratungsgesprächen zu gehen, um sich die Meinung verschiedener Professoren einzuholen.
| Suzanne Koechert | 24.04.2012 |
