über die Ausbildung
Der komplexe Entwurf von Gegenständen oder Prozessen, der von der Planung bis zur Konzeption, Gestaltung, Präsentation und Realisierung geht, steht im Mittelpunkt des Studiums.
Bereits im Grundstudium sind theoretische und praktische Inhalte eng miteinander verknüpft. Im Hauptstudium werden fachüber-greifende und berufsorientierte Kompetenzen vermittelt. Ein breit angelegtes interdisziplinäres Grundlagenstudium ist die Basis für eine projektorientierte Lehre im Hauptstudium. Dieser interdiszi-plinäre Ansatz wird als Grundlage einer umfassend entwickelten Design-Kompetenz verstanden.
Chronik
Die Ausbildung im Bereich der Industriellen Formgebung, heute Produkt Design, gehört zu den erfolgreichsten und ältesten in Deutschland. 1952 wurde an der damaligen Werkkunstschule, die auf eine Freye Handwerksschule von 1791 zurückgeht, der Bereich Industrielle Formgebung eröffnet. Formulierungen von Studien- und Prüfungsordnungen in den 60-er Jahren an der Werkkunstschule wurden als deutschlandweiter Standard übernommen.
Die Ausbildungskonzeption der Fachrichtung veränderte sich entsprechend der wirtschaftlichen und technologischen Entwick-lungen kontinuierlich.
Die umfangreichen Reformen der letzten Jahre sowie die Einbindung des Fachbereichs in das Kurt-Schwitters-Forum führten zu einer hervorragenden Ausbildungsqualität. Kooperationen mit internationalen Hochschulen, zahlreiche Designpreise, Wettbewerbserfolge, unzählige Projektpartner aus Industrie und Handwerk sowie Patente verdeutlichen dieses sehr anschaulich.
Studiengang Produktdesign
(dieser Studiengang gehört zur Abteilung Design und Medien)
Produktdesigner gestalten die Dinge unseres Alltags: technische Produkte und medizinische Geräte, Werkzeuge und Möbel, Transportmittel und Arbeitsplätze, Haushalts- oder auch Sportgeräte. So werden Produkte, Systeme und Prozesse der Arbeitswelt und des täglichen Lebens für den individuellen oder kollektiven Gebrauch optimiert. Produktdesign als Synthese von Ästhetik, Funktionalität, Konstruktion, Technologie, Ökonomie und Ökologie braucht Spezialisten mit fundierten Kenntnissen in diesen Bereichen. Engagierte Experten lehren Design als eine Entwicklungsstrategie, komplexe Aufgabenstellungen methodisch und intuitiv zu lösen. Kulturelle Neugier, räumliche Vorstellungskraft, verknüpftes Denkvermögen und Sicherheit im Umgang mit Material, Farbe und Zeichen sind wichtig, um die sinnlich-dingliche Dimension von Produkten zu gestalten.
Lehrende
Werkstätten
erhaltene Awards
| Gunnar Spellmeyer | 24.08.2009 |
